Fotos aufhängen: Ideen und Tipps, mit denen Sie Ihre Wand zum Blickfang machen

Fotos sollten idealerweise so ander Wand hängen, dass sie sich in einer harmonischen Anordnung präsentieren.Dabei spielt auch die Nähe zum Motiv eine Rolle: Was direkt vor der Bilderwand noch gut aussieht, entpuppt sich mit Abstand als zu unruhig im Raum. Mit ein paar Tricks und kreativen Ideen fürs Fotoaufhängen schaffen Sie schnell Abhilfe! Wir verraten Ihnen, wie Sie Bilder gerade aufhängen, die Abstände der Fotos passen und wie Sie unterschiedliche Formate noch besser miteinander kombinieren.

Kleine Tricks fürs Bilderaufhängen mit großer Wirkung

Vor allem bei großen Bilderrahmen fällt es schwer, sie gerade an die Wand zu bekommen. Am besten verwenden Sie daher zum Anbringen eine Wasserwaage oder einen Laser. Halten Sie das gerahmte Foto an die Wand und legen Sie die Waage auf den oberen Rand, bis die Luftblase im Röhrchen mittig ist. Zeichnen Sie dann die Ecken und Aufhängepunkte mit Bleistift an die Wand. Sie können auch Malerkreppband an der Rückseite des Rahmens ankleben, die Löcher für die Aufhänger mit einem Nagel markieren und das Band an der Wand anbringen. Jetzt mit der Waage begradigen, Nägel einschlagen und Ihr Wandbild aufhängen – fertig.

Das sollten Sie bei Höhe und Abstand beachten

Fotos sollten Sie mit dem richtigen Abstand zum Boden anbringen. Als Faustregel gilt: Ein Drittel vom Bild sollte über der Augenhöhe liegen, zwei Drittel darunter. Die Mitte ist etwa 1,50 Meter vom Boden entfernt. Fotos, die Sie vor allem im Sitzen betrachten oder fürs Kinderzimmer gedacht sind, können niedriger hängen. Dabei sollten Sie zu Möbeln ein Abstand von etwa 30 Zentimeter einhalten. Über der Couch sollten Motive und auch Fotokalender so hängen, dass der Kopf einer sitzenden Person nicht in sie hineinragt.

Die Wandfläche harmonisch ausfüllen

Die 4/7-Einteilung hat sich zum Aufhängen von Fotos bewährt. An einer drei Meter breiten Wand beispielsweise sollten Fotos nicht mehr als etwa 1,70 Meter an Raum einnehmen. Mit der Formel 4/7 berechnen Sie auch den Abstand mit, wenn Sie die Bilder aufhängen – drei 50 Zentimeter breite Fotos mit jeweils 10 Zentimeter Abstand etwa ergeben 1,70 Meter. Bei kleinformatigen Bildern als Collage sollte der Abstand zwischen den einzelnen Fotos etwa 5 Zentimeter betragen.

 

Verschiedene Hängungen für Ihre Bildkompositionen

Wie Sie die Fotos bei Collagen anordnen, probieren Sie am besten vorher auf dem Boden aus. Sie können Fotos unterschiedlicher Formate bündig an einer imaginären Oberlinie ausrichten oder ober- und unterhalb einer Mittellinie. Auch eine kreuzförmige Komposition ist möglich. Haben Sie Ihren Favoriten gefunden, zeichnen Sie die Bilder auf Packpapier nach und hängen sie wie die Collage an die Wand. Nun brauchen Sie Ihre Bilder nur noch über die Vorlage aufzuhängen und das Papier darunter zu entfernen.

 

Fotos ohne Rahmen aufhängen: Bilderleisten & Co.

Als moderne Methode können Sie Fotos auch an einer Schnur oder einem Draht aufhängen bzw. an einer Bilderleiste. Das hat den Vorteil, dass Sie jederzeit ohne großen Aufwand Fotos austauschen oder neu anordnen können. Außerdem lassen sich neben den Fotos weitere Gegenstände mit Klammern aufhängen – etwa ein Schnuller oder eine Rassel neben dem süßen Foto vom Baby oder das Souvenir zusammen mit dem Urlaubsmotiv.