Hochzeitsfotos: Tipps für die perfekte Bilderstrecke

Nicht jeder kann oder möchte einen professionellen Fotografen für seine Hochzeit engagieren. Mit ein wenig Know-how und unseren Tipps lässt sich der schönste Tag im Leben in schönen, lustigen und romantischen Bildern in Eigenregie festhalten. Wir zeigen Ihnen, wie sich ein Gruppenfoto von der Hochzeitsgesellschaft am besten arrangieren lässt. Erfahren Sie auch, wie Sie Bilder vom Hochzeitspaar bei der Zeremonie aufnehmen und warum ein Photo-Booth-Set für großen Spaß sorgt.

Hochzeit fotografieren: Checkliste für die Ausstattung

Damit es am Ende tolle Hochzeitsfotos gibt, sollte eine geeignete Ausrüstung vorhanden sein – mit der die Fotografin oder der Fotograf auch umgehen kann. Eine Spiegelreflexkamera mit 50-mm-Festbrennweite, ein Stativ, Ersatzakku(s) und mehrere Speicherkarten sind für die Hochzeitsfotografie Pflicht. Fortgeschrittene können auch Zoomobjektive, Blitz und einen Reflektor verwenden. Überlegen Sie vorher gemeinsam mit dem Brautpaar, an welchen Locations überall Fotos gemacht werden sollen und wie das Zeitbudget dafür aussieht. So können Sie sich optimal vorbereiten und das Equipment bereitlegen.

Einstellungssache: Belichtungszeit, Blende und ISO-Wert

Das Beherrschen der wichtigsten Einstellungen ist unabdingbar, um die Hochzeit richtig zu fotografieren. Im Automatikmodus lassen sich im schummrigen Licht in der Kirche oder im Standesamt nur einfache Aufnahmen machen. Wie Sie die richtige Belichtungszeit wählen, die Blende einstellen und den ISO-Wert justieren, üben Sie am besten vorher ein, falls möglich direkt am Ort. Allgemein sind in dunklen Räumen eine offene Blende und ein ISO-Wert von mindestens 800 zu empfehlen.

Posen für das Paarshooting einstudieren

Es mag profan klingen, aber zu den wichtigsten Tipps der Hochzeitsfotografie gehört die vorherige Abstimmung der Bildsprache. Soll alles natürlich wirken, haben Sie beim Fotografieren freie Hand. Manche Paare möchten sich aber bewusst in Szene setzen. Dann ist es gut, einen Probelauf für das Paarshooting durchzuführen. Anregungen und Tipps für die Posen auf Hochzeitsfotos liefern Hochzeitsmagazine, Instagram und Pinterest. Dem Fotografierenden liefern die Bilder Inspiration für die richtige Perspektive.

 

Tipps & Tricks für Hochzeitsfotos, die nicht jeder kennt

Es gibt Standardmotive, die in jedes Hochzeitsfotobuch gehören. Dazu zählt etwa der Einzug der Braut, das Ja-Wort, das Paar beim Tanz oder ein Gruppenfoto mit allen Gästen. Letzteres lässt sich übrigens auf einer Treppe arrangieren: Die einzelnen Personen sind dann nicht so leicht verdeckt. Darüber hinaus können Sie aber auch ein paar Aufnahmen der ungewöhnlichen Art machen. Detailbilder vom Brautstrauß, Fotos aus der Liege- oder Hochperspektive und spontane Portraits von Gästen bringen Abwechslung in die Sammlung.

 

Die Hochzeit mit Fotobox und Fotospiel auflockern

Ein Photo-Booth-Set für die Hochzeit bringt den Gästen eine Menge Spaß und dem Paar Bilder, die ihm auch nach Jahren noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Der mobile Fotostudioaufbau mit Selbstauslöser kann als Fotobox gemietet oder selber eingerichtet werden. Utensilien wie Masken, Perücken, Hüte und Kostümzubehör zum Verkleiden lassen Freunde und Familie auf den Fotos in einem ganz neuen Licht erscheinen. Auch ein Hochzeitsfotospiel, bei denen die Gäste Aufgaben für Fotos lösen müssen – etwa "Fotografiere den Mann mit der schönsten Frisur" – sind unterhaltsam, bringen alle miteinander ins Gespräch und bereichern die Fotosammlung. Denken Sie daran, nach den Feierlichkeiten eine kleine Auswahl der besten Fotoabzüge an Ihre Gäste zu senden.