Fotolocations: Die besten Spots für Ihre Bilder-Sessions

Eine architektonisch herausragende Brücke, der Aussichtspunkt mit atemberaubendem Panoramablick oder eine industrielle Bauruine: Orte wie diese schaffen einen ganz besonderen Rahmen für Ihre Fotos. In Kombination mit den eigentlichen Motiven ergeben sich tolle Kompositionen, die echte Kunstwerke sein können. Doch wie findet man beeindruckende Fotolocations? Mit unseren Tipps sehen Sie sich gezielt um und entdecken die schönsten Orte.

Was zeichnet eine gute Fotolocation aus?

Vor allem für Portrait- und Gruppenfotos sollte das Licht passen. Grelle Sonne führt zu unschönen Schattenwürfen und die Personen tun sich schwer, die Augen offen zu halten. Für diese Art von Fotos wählen Sie besser Orte, die im (Halb-)Schatten liegen. Auch große Wasserflächen sind ungünstig, da es zu Reflexionen kommen kann. Ungeeignet sind zudem sehr belebte Plätze, da hier kaum ein ungestörtes Fotografieren möglich ist. Ist die Location selbst das Fotomotiv, gelten diese Einschränkungen nicht und Sie können ganz nach persönlichen Vorlieben auf die Suche gehen.

Beliebte Ausflugsziele: schön, aber nicht einzigartig

Wo sich viele Leute sammeln, gibt es auch etwas zu sehen. Eine Binsenweisheit, die es aber einfach macht, eine schöne Fotokulisse zu finden. Der Nachteil: Einzigartige Fotos werden auf diese Weise kaum entstehen. Erfolgversprechender ist es in dieser Hinsicht, nach Geheimtipps zu suchen. Oft befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Hotspots Plätze, an denen die Aussicht genauso schön, aber viel weniger frequentiert ist. Sehen Sie sich einfach mal um oder fragen Sie Einheimische nach Ihren Favoriten.

Fotolocations per Internet ausfindig machen

Das Internet und auch die Sozialen Medien bieten einen riesigen Fundus an Plätzen, die sich für wunderbare Fotos anbieten. Erste Anlaufstelle sind Seiten, die sich explizit dem Thema Fotografie widmen. Oft finden sich hier Sammlungen mit geeigneten Fotolocations. In Fotocommunitys tauschen sich die Mitglieder über gute Spots aus. Ungewöhnliche, versteckte Orte lassen sich außerdem über Google Maps bzw. Earth per Foto-App ausfindig zu machen. Oft haben andere Nutzer hier Fotos gemacht und den Ort markiert. Die Google Bildersuche, Blogs sowie Hashtags auf Instagram und Pinterest sind weitere Onlinequellen.

 

Selbst auf Entdeckungstour gehen

Starten Sie auch einfach mal einen Streifzug in die nähere Umgebung an Ihrem Wohnort: Sie werden überrascht sein, was für tolle Fotolocations sich hier auftun können. Oft sind es die kleinen, unscheinbaren Orte, die einen großen Reiz entfalten können. Das Mauerloch an der alten Fabrik, der urige Bauerngarten am Ortsrand oder der Wasserturm auf dem Hügel: Die Möglichkeiten sind unerschöpflich! Auf Anhöhen herrscht besonders in der "goldenen Stunde" vor Sonnenuntergang oft eine fantastische Stimmung.

 

Fotolocations gefunden: was nun?

Hinfahren und einfach drauflos fotografieren klappt meistens nicht. Für perfekte Aufnahmen sollten Sie den Fotospot erst einmal in Ruhe analysieren. Besuchen Sie die Stelle zu verschiedenen Tageszeiten, beobachten Sie das Licht und den Publikumsverkehr, wechseln Sie die Perspektiven und probieren Sie verschiedene Kameraeinstellungen aus. Bei einem besonders ergiebigen Ort lohnt es sich auch, ihn mehrmals im Jahr aufzusuchen. Im Wandel der Jahreszeiten ergeben sich immer wieder neue, reizvolle Aspekte für Fotolocations.