Babyshooting selber machen – Ideen, um Neugeborene ideal zu fotografieren

Ihr Baby setzt ein bezauberndes Lächeln auf und sieht Sie direkt an: der perfekte Schnappschuss! Hätten Sie nur die Kamera oder das Smartphone zur Hand gehabt. Doch seien Sie beruhigt: Mit ein wenig Vorbereitung und Know-how können Sie ein Babyshooting selber machen und vom kleinen Liebling ganz einfach Fotos wie beim Profi anfertigen. Die besten Tipps und Tricks für gelungene Bilder vom Neugeborenen finden Sie hier.

Licht und Geduld: Die wichtigsten Voraussetzungen für gute Babyfotos

Sie brauchen keine Studioausrüstung für Ihr eigenes Babyshooting. Lediglich eine Kamera wäre super. Mit dem Smartphone können Sie auch Babybilder aufnehmen, aber Kompakt- oder Spiegelreflexkameras bieten einen deutlich größeren Gestaltungsspielraum. Der zweite Gelingfaktor ist das Licht. Natürliches Tageslicht eignet sich am besten, verzichten Sie auf künstliche Lichtquellen und Blitzlicht. Ansonsten brauchen Sie nur noch eins für niedliche Motive: Geduld.

Hintergründe und Lichteinfall optimieren

Am besten kommt Ihr Kleines vor einem hellen Hintergrund zur Geltung. Gut geeignet sind weiße Decken, Bettlaken und Kuschelfelle. Um harte Schattenwürfe zu vermeiden, fotografieren Sie möglichst mit dem Rücken oder seitlich zum Fenster stehend schräg von vorne. Sind trotzdem Schatten zu sehen, können Sie den Lichteinfall mit selbstgemachten Reflektoren optimieren. Platzieren Sie dazu Styroporplatten oder weiße Kartons gegenüber vom Fenster so, dass sie das Licht auf das Baby zurückwerfen.

 

Welche Kameraeinstellungen eignen sich am besten für die Babyfotografie?

Um perfekte Kinderfotos selber zu machen, verwenden Sie am besten die manuellen Einstellungen einer Spiegelreflexkamera – mit der richtigen Blende und Belichtungszeit stehen Ihnen alle Möglichkeiten für tolle Aufnahmen zur Verfügung. Mit einer großen Blende etwa wird der Hintergrund unscharf und Ihr schlafendes Kind kommt wunderbar zur Geltung. Eine kurze Belichtungszeit ist für "Actionfotos" ideal: Strampelt das Baby mit seinen Beinchen, werden die Fotos trotzdem scharf.

Kreative Perspektiven und Accessoires

Profifotografen wechseln ständig Ihre Position und das aus gutem Grund: Aus einer liegenden oder erhöhten Perspektive aufgenommen, entfalten Motive erst einen besonderen Reiz. Begeben Sie sich beispielsweise auf Augenhöhe mit Ihrem Baby, wirken die Bilder viel lebendiger und bilden Babys Gesicht mit all seinen Details oder die zarten Füßchen bei Nahaufnahmen ab. Nutzen Sie wie die Profis ruhig passende Dekoration wie etwa Stofftiere, Rasseln und ein Kuschelkissen. Mit dieser Deko wirken die Motive in Ihrem Fotobuch noch persönlicher.

 

So fühlt sich Ihr Baby beim Shooting wohl

Wenn Sie Ihre Babyfotografie selber machen, hat das den großen Vorteil, dass Sie den Nachwuchs in Wohlfühlmomenten ablichten können. Schaffen Sie dafür eine Atmosphäre für das Kleine, in der es in seinem Element ist. Ein Wärmestrahler hält Ihr Baby angenehm warm. Ein Stillkissen schafft ihm eine kuschelige Stütze und ermöglicht Bilder ohne Verwackeln. Füttern Sie das Baby und wechseln Sie die Windel vor dem Shooting, so dass das kleine Fotomodell gut gelaunt ist.

 

Tipps für gelungene Baby-Außenaufnahmen

Gerade Neugeborene fotografieren Sie am besten in der Wohnung, aber sobald die Kleinen größer sind, lassen sich DIY-Babyshootings auch gut draußen machen. Pralle Sonne ist tabu, besser eignen sich Tage mit leichter Bewölkung. Ein Weißabgleich der Kamera verhindert, dass die Bilder bläulich wirken. Mit der Sport- und Serienbildfunktion Ihrer Kamera lässt sich das Baby gut bei den ersten Krabbelversuchen auf der Picknickdecke einfangen – Bewegungsdynamik inklusive.