Fotografie-Arten – von der Portrait- bis zur Landschaftsfotografie

Sie lieben es, architektonische Meisterwerke mit der Kamera in Szene zu setzen? Oder haben Sie sich eher der Portraitfotografie verschrieben? Die meisten Hobbyfotografen haben ein Motiv, das Sie am liebsten ablichten. Welche Stile der Fotografie es gibt, was Sie darüber wissen sollten und wie Sie Ihren Favoriten finden, erfahren Sie hier. Details zu den einzelnen Genres finden Sie übrigens in unseren weiteren Beiträgen zum Thema.

Portraitfotografie: Menschen von ihrer besten Seite zeigen

Portraitfotografie: Menschen von ihrer besten Seite zeigen

Bei der Königsdisziplin der Fotografie-Arten steht und fällt alles mit dem Setting, in dem das Model abgelichtet wird. Nur wenn die Umgebung und das Licht die gewünschte Stimmung erzeugen, kommt die portraitierte Person gut zur Geltung. Durch die sorgfältige Auswahl der Lichtquelle lassen sich harte Schatten und Kontraste vermeiden, die im Gesicht sehr störend wirken. Bei der Portraitfotografie ist neben dem technischen Verständnis vor allem die Fähigkeit gefragt, sich in das Model einzufühlen und dessen Wünsche zu berücksichtigen.

Landschaften, Tiere, Panoramen: die Natur vor der Linse

Zu den beliebtesten Arten der Fotografie gehören die Natur- und Landschaftsfotografie. Ob epische Panoramabilder von Bergen oder die Makroaufnahme von der Biene, die Pollen an einer Blüte sammelt – die Motivauswahl ist riesig. Ein Stativ hilft bei weiten Blickwinkeln die nötige Ruhe in die Kamera zu bringen. Für richtig gute Naturaufnahmen sind Kameras mit Zoom- bzw. Wechselobjektiven die passende Ausrüstung. So können mit einem Teleobjektiv den Löwen auf der Safari aus sicherem Abstand fotografieren, mit einem Makroobjektiv die einzelnen Facetten des Insektenauges.

Architekturfotografie: Bauwerke kunstvoll ablichten

Während bei Portraits der Hintergrund gerne unscharf sein darf, um den Blick auf das Gesicht zu lenken, sollten Fotos von Gebäuden, Brücken oder Denkmälern mit Detailschärfe glänzen. Der zweite wichtige Aspekt für gute Architekturbilder ist der gekonnte Einsatz von Symmetrien in der Bildkomposition: Linien erzeugen Fluchtpunkte, die den Blick des Betrachters lenken. Spiegelungen, etwa an den Fensterfronten von Hochhäusern, können als spannende Elemente das Foto beleben. Und nicht zuletzt ist natürlich die Perspektive bedeutend: Ob zentral, von oben oder von unten aufgenommen wird, macht einen großen Unterschied.

Sport, Spiel, Action: Bewegungsdynamik festhalten

Wo es schnell zur Sache geht, muss auch die Kamera flink sein, um die Motive in Bewegung einzufangen. Kameras mit schnellem Autofokus, lichtstarkem Objektiv und Serienbildfunktion erzielen die besten Ergebnisse. Um Bewegungen einzufrieren, spielt die richtige Belichtung die Hauptrolle. Eine kurze Verschlusszeit von 1/500 oder 1/1000 Sekunde ist die passende Einstellung. Oder Sie wählen eine längere Belichtungszeit und folgen mit der Kamera dem Objekt – das will jedoch geübt sein.

Spezialdisziplinen: von der Babyfotografie bis zu Unterwasseraufnahmen

Neben den Hauptgenres gibt es viele weitere Fotografie-Arten, die teilweise sehr spezialisiert sind. So sind Babyshootings anders als normale Portraitaufnahmen, weil das kleine Model sehr "eigenwillig" sein kann. Bei der sogenannten Food-Fotografie kommt es darauf an, Essen möglichst ansprechend und lecker abzubilden. Und die Unterwasserfotografie stellt aufgrund des anderen Elements besondere Anforderungen an Material und Mensch hinter der Kamera. So sind Rotfilter für eine korrekte Farbwiedergabe erforderlich und um Meeresbewohner in ihrer vollen Schönheit abzulichten, sollten Sie möglichst nah ans Motiv schwimmen.